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Inhalt

Teilnehmer-Feedback „Schreibferien“

In ihrer Mai-Ausgabe 2008 veröffentlichte die Zeitschrift "Connection" unter der Rubrik Seminartests den folgenden Bericht über ein Schreibseminar mit Jörg Andrees Elten

In Kontakt mit uns selbst
»Ich schreibe, und so bin ich« mit Satyananda Jörg Andrees Elten
Von Ruth Hellmich

„Da sagen wir jetzt nichts zu, das ist was ganz Persönliches. Einverstanden?“. Freundlich blickt Satyananda in die Runde mit uns 14 Teilnehmern. Einige nicken. Der gerade von einer Teilnehmerin vorgelesen Text hallt in der Stille nach. „Schreib' weiter, bleib' am Ball“, ermutigt er sie, als sie sich vom Stuhl neben ihm zurück auf ihren Platz begibt. „Das ist ein toller Anfang,“ sagt er einer anderen. „Sofort ist ein starkes Bild da. Aber der Schluss reißt den Leser nicht vom Stuhl. Der sollte lebendiger sein. Vielleicht greifst du das Anfangsbild noch einmal auf“.

Damit wissen wir auch schon die ersten Grundpfeiler guten Schreibens: spannender Anfang, gelungenes Ende, mitreißende Bilder und vor allem Lebendigkeit. „Wenn ihr lebendig seid, schreibt ihr auch lebendig. Deswegen machen wir morgens die Dynamische und tanzen auch mal zwischendurch“. Die Dynamische Meditation, kurz Dynamische, ist eine von Osho entwickelte einstündige Meditation, in der sich Phasen intensiven Atmens und Bewegens einschließlich Katharsis mit Tanz- und Ruhephasen abwechseln.

So schalten wir ab vom Alltagsautomatismus und kommen mehr mit uns und unseren Gefühlen in Kontakt. Was sonst heißt Lebendigkeit? Da wir im Anschluss an die erste Dynamische das Erfahrene zu Papier bringen, erlebe ich beim Schreiben und beim Lauschen der anderen Texte die lebendigsten Dynamischen meines Lebens. Wir schreiben viel in den drei Tagen und hören 13 mal Berührendes, Unausgegorenes , Therapeutisches, rational Erklärendes, verblüffend Professionelles, Verwirrendes, Buntes, Langatmiges und neugierig Machendes.

Wer in den drei Tagen eine Journalistenausbildung im Mini Format erwartet, wer Schreibtipps, Methoden und Techniken für den Mainstream erhofft, darf auf mehr gefasst sein. Satyananda arbeitet mit den Texten, darüber besteht kein Zweifel, aber mehr noch mit den Menschen. Und mit jedem in geeigneter Tiefe, völlig individuell und maßgeschneidert, wie von Meisterhand. So blüht der gestresste Schreibprofi auf, wie auch die von der Schule Traumatisierte, die gegenüber der eigenen Schreibkunst Skeptische, die Aussteigerin, der begabte Hobbyschreiber und die ambitionierte Fantasievolle.

Professionell ist Satyanandas Feedback, und da zeigt sich der erfahrene Topjournalist und Bestsellerautor. Man merkt ihm seine 80 Jahre nicht an, wenn er drei Sätze in einem auf den Punkt bringt, federleicht aussagekräftige Metaphern einstreut, mit präzisem Zoom und schillernden Details Lebendigkeit schafft, unsere Sinne erweckt und hinein verführt ins Weiterlesen. Er reduziert Zen-mäßig und mit Gefühl auf Wesentliches; nicht zu viel und eben auch gerade nicht zu wenig.

Für die, die doch irgendwann mehr sein wollen, als sie schon sind und vielleicht vom Bestseller träumen, rundet er das Programm ab mit Tipps für den Weg zum richtigen Redakteur, Webadressen für Buchveröffentlichungen und Agenturen und dem Tipp: „Schreibt weiter, bleibt am Ball“. Denn auch so dürfen wir sein.

Ruth Hellmich, Rechtsanwältin, ist nach einjähriger Journalistenausbildung unter anderem als Journalistin tätig und schreibt Artikel zu unterschiedlichen Themen. Sie ist Autorin des Fachbuchs »Führen mit Coaching - vom Potenzial zur Spitzenleistung«, erschienen 2006 bei Businessvillage, und arbeitet als Kommunikationstrainerin und Coach in München. www.coaching-training.eu

Seit ein paar Tagen erst habe ich ein wenig Abstand zu dem gewonnen, was ich im Seminar erlebt habe. Ich hätte nicht gedacht, dass es mich so aufwühlen würde. Rückblickend fühlte ich mich von 0 auf 100 in einen Ausnahmezustand gebracht. Ja, es war ein Experiment, und zum Glück in so wohliger, angenehm unterstützender Atmosphäre. So wie wir die Texte behandelt haben, konnte ich meine, für mich unvermutet heftig auftauchenden Themen, gut anschauen. Ich gehe seit den Schreibferien besser mit mir um und kann meine Selbstbeherrschung ein bisschen auflockern. Das Seminar war ganz und gar außergewöhnlich - außergewöhnlich gut!

Natalie Nitz, N_Nitz(at)web.de

Ich und Du
Ein innerer Dialog

A: Schreiben macht Spass. Besonders unter Zeitdruck. Der Zeitdruck verleiht Struktur und Disziplin. Wirkt der Trägheit entgegen.
B: Gut Ding will Weile haben. Dinge müssen reifen, müssen gären und sich entwickeln. Das braucht Zeit und Muße.
A: Sprichst du von deiner Faulheit? Warten bis alles von alleine kommt? Ein Texter ist ein Arbeiter. Er setzt sich morgens um acht Uhr hin, bis um halb elf die Glocke zum Tee klingt. Dann geht's weiter bis zwölf. Ohne feste Struktur kommt da sonst nix bei raus.
B: Struktur und Kreativität - wie geht das zusammen? Wie lässt sich etwas zwingen, das von alleine kommen soll? Musen kann man nicht herbeizaubern!
A: Papperlapapp. Musen! Wer spricht von Musen? Lern erst mal einen einfachen, ordentlichen Satz zu schreiben. Vergiss die Musen.
B: Das Holz ist tot.
A: Scherzkeks. Genau diesen Satz wollen wir nicht.
B: Welche Sätze wollen wir denn?
A: Lass jetzt mal das Klugscheissen. Die Sache ist ernst genug!
B: Ernst genug? Inwiefern?
A: Maul halten! Einen einfachen Satz schreiben. Kannste nicht, gell?
B: Irgendwie missfällt mir dein Ton!
A: Nicht schlecht, der Satz. Mach weiter auf der Basis. "Irgendwie" kannst du allerdings weglassen.
B: Wie soll ich in einen Schreibfluss kommen, wenn ich noch immer überlegen soll, was ich eventuell weglassen könnte?
A: Wie ich schon sagte: lerne einfache Sätze zu schreiben, dann fällt die Mühe weg.
B: Okay, ich sehe, du hast nen Punkt. Aber wie kann ich einfache Sätze schreiben, wenn jeder Gedanke umrankt ist von Zwischentönen, die auch zur Sprache kommen wollen?
A: Dann sag doch zuerst das eine und dann das weitere im nächsten Satz.
B: Klingt plausibel.
A. Sag ich doch. Jetzt aber genug der Theorie. Einen sauberen Satz bitte!
B: Schreiben macht Spass. Besonders unter Zeitdruck.

Jürg Löffler, Musiker, jloeffler(at)balcab.ch

„Gestern um diese Zeit war ich noch in Stellshagen, und nun sitze ich auf der heimischen Terrasse in der Sonne und freue mich über die Nachwirkungen unseres Schreib-Fühl-Bewegungsseminars mit meditativen Streifen. Diese Tage mit Euch waren genau die »Nahrung«, die ich dringend gebraucht habe, um meiner Neu-Orientierung seelisches und kreatives Kraftfutter zu geben.“

Susanne Tietz, selbständige Pädagogin, Flintbek

„Ich denke immer wieder mit Freude an die Schreibferien letztes Jahr zurück! Es war eine besonders intensive und bereichernde Zeit für mich. Mit ein paar aus der Gruppe habe ich heute noch Kontakt! Freue mich schon darauf, wenn das Leben uns wieder zusammenführt – zu einem »Klönschnack«“

Simone Grashoff, Reikimeisterin, simonebressau(at)compuserve.com

„Die Schreibferien mit Euch waren für mich ein großer Luxus: Eine Woche lang heraustreten aus dem Alltag, unbekannten Menschen begegnen, die mit ihren Geschichten und Anliegen aufeinander treffen, dabei die Sprache und das Schreiben als Schlüssel zur Welt und zu ihrer Seele benutzen. Wer auch beruflich Texte produziert, daheim an Formulierungen brütet und aus Bergen von Informationen ein neues, gebündeltes Lesestück baut, der weiß: Redakteure und Lektoren sind Pragmatiker. Das Ergebnis zählt und muss passen, in jeder Hinsicht, zum richtigen Zeitpunkt und mit der verabredeten Länge. Den persönlichen Anteil und die eigene, individuelle Sprache finden, den Zugang zum Thema authentisch, originell und klischeefrei halten, das bleibt im einsamen Dichterstübchen.

Ich habe in den Schreibferien Kollegen getroffen, die aus ganz anderen Perspektiven die ähnlichen Fragen hatten, und der Freiraum des Seminars hat zu einer Qualität von Textkritik geführt, wie sie im wirklichen Leben nicht stattfindet. Das ist ein großer Schatz. Im nachhinein sehe ich uns, wie wir abwechselnd schreiben und heulen und heulen und schreiben. Warum war das so? Lese ich jetzt meine Texte aus diesen Tagen, dann weiß ich es in etwa. Die emotionale Genauigkeit spricht Bände! Danke, dass es Euch gibt.“

Christine Heise, Journalistin, Christine.Heise(at)t-online.de

„So ganz spontan: Es ist jedes mal wieder wie ein »Zuhause ankommen«, wenn ich in Stellshagen gelandet bin. Wie ein Familientreffen, wenn auch ein paar »Eingeheiratete« neu dabei sind, aber wir werden schnell warm miteinander. Dafür sorgen die Familienoberhäupter mit leichter Hand, lustigen Geschichtchen und ihrer meditativen Ausstrahlung. Ja, ich komme zu Hause an, aber jedes mal erlebe ich Neues, finde zu mir selbst, entdecke kleine Schatztruhen in mir, die ich spannungsgeladen zu öffnen suche. Das gelingt nicht immer beim ersten Mal, manchmal muss man seine Truhe auch mit in seinen Alltag nehmen, wach bleiben, um Einsicht in sich selber zu bekommen. Diese Grundlage in allen Seminaren von Hier und Jetzt: Zu sich selber zu finden, in sich hinein zu hören, ge - und beachtet zu werden in seinem eigenen Sein, fasziniert mich am meisten.

In freier, gelöster Atmosphäre sich entfalten zu dürfen, sich wieder spüren zu lernen, bei sich zu bleiben oder zu sich zu kommen: Ein jeder hat die Freiheit, er selbst zu sein. Wunderbar, aber nicht immer einfach. Doch ich fand die »Blockadebrecher«, genauso wie die Tröster, Förderer, die Menschen, die Mut machen und Anerkennung schaffen für die »Seminaristen«. Das alles wird noch verstärkt durch die großartige Landschaft, in die Stellshagen eingebettet liegt. Ich wünsche Euch weiterhin viel Glück und Erfolg in Euren Seminaren und werde ganz bestimmt mein zweites Zuhause noch oft besuchen, um mit Euch gemeinsam bei mir zu sein.“

Conny Schneider, selbständige Hausverwalterin, Cornelia.Schneider(at)t-online.de

„Als ich, fast 81jährig, im Frühjahr 2001 das Angebot der »Schreibferien« in die Hand bekam, lockte mich zunächst das vegetarische Essen, während mich die »wichtige Rolle« von Meditation und Entspannung eher irritiert hat. Am Ende der fünf Tage war ich zwar nach wie vor sehr angetan vom Vegetarischen, dagegen für den Rest des Lebens gewonnen für die Angebote zum Meditieren, die ich nun täglich praktiziere, auch die »Dynamische«, wenn auch abgemildert entsprechend meinen Lebensjahren und -kräften. Mit dem Ergebnis, dass etliche kleinere, aber hartnäckige körperliche Wehwehchen sich stillschweigend davongemacht haben und ich mich eines allgemeinen, physischen wie psychischen Wohlbefindens erfreue. Die Bücher von Andrees Elten habe ich inzwischen alle und mit Genuss, mit Hochachtung und Anteilnahme gelesen, viele Anstreichungen werden mir helfen, die mir wichtigen Passagen immer wieder nachzuschlagen und bewusster in mich aufzunehmen. Selbstverständlich haben die Anregungen zum Schreiben, das gemeinsame Durchdenken der entstandenen Texte und die auch streitbaren Debatten darüber wie über Zeit- und Lebensprobleme mein Blickfeld erweitert und mich zum Weiterarbeiten ermutigt. Fünf Tage, die mich in jeder Hinsicht, auch durch die freundschaftliche Atmosphäre in der Gruppe, bereichert haben – ich bin von Herzen dankbar dafür und wünsche Tina und Andrees weiterhin so erfolgreiche Workshops.“

Elisabeth E. Krause, Neubrandenburg