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Wieder im Programm:

Freies Sprechen – Rhetorikseminar mit Jörg Andrees Elten

3.-5. August 2012 und
26.-28. Oktober 2012

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Das neue Mal-Atelier

Ende Januar 2011 ist der Malraum in Stellshagen in das neue, helle, größere Atelier für Ausdrucksmalen umgezogen. Jetzt gibt es für 8 Menschen Raum zum Malen. Südlage, freundliche Atmosphäre, und nur ein paar Schritte vom Seminarhaus entfernt.

Fotos vom neuen Atelier

Erfahrungsberichte über das Ausdrucksmalen in der Presse:

Ostsee Zeitung (PDF)
Fernsehwoche (PDF)

Vorträge

26.05.12 00:00
Ganz entspannt im Hier und Jetzt
- Der Weg zu innerer Gelassenheit

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09.06.12 00:00
Meditation im Alltag
- Lebenshilfe in schwieriger Zeit

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14.07.12 00:00
Glück kann man lernen
- Die Kunst, ein erfülltes Leben zu führen

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15.09.12 00:00
Raus aus dem Haifischbecken?
- Die Egogesellschaft und ihre Alternativen

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08.06.12 - 10.06.12
Vertrauen
- Ausdrucksmalen

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01.07.12 - 06.07.12
Die Quelle
- Malferien

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07.09.12 - 09.09.12
Meditation im Alltag
-

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07.10.12 - 12.10.12
Meditations-Ausbildung (Grundkurs)
-

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„Ganz entspannt im Hier und Jetzt – Tagebuch über mein Leben mit Bhagwan in Poona“ feierte im Oktober 2010 seinen 30. Geburtstag.

Aus diesem Anlass gab der Autor Jörg Andrees Elten / Satyananda ein Interview, in dem er von dem merkwürdigen, lustigen aber manchmal auch weniger lustigen Entstehungsprozess seines Buches erzählt.

zum Interview

Jörg Andrees Elten / Satyananda:
Alles ganz easy in Santa Barbara

Aktualisierte und überarbeitete Neuauflage
Juli 2009


 mehr … 

Andrees Elten / Satyananda bei Maischberger

Unter den beiden folgenden Links sind Ausschnitte aus der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“ vom 2.6.2009 in zwei Teilen auf Youtube verfügbar:
Teil 1
Teil 2

Hier gibt es Ausschnitte auch als MP3.

Aktuelle Artikel von Jörg Andrees Elten:

Alles klar auf der Concordia

Aus dem Tagebuch des Kreuzfahrtschiffkapitäns Francesco Schettino

Wo Chaos ist gibt es auch Hoffnung

Aus der Eurokrise kann ein lebensbejahendes Geld- und Wirtschaftssystem hervorgehen

So, jetzt...

Weitere Artikel von Jörg Andrees Elten finden Sie unter
Zeitschriftenartikel

Schneckereien

Eine Schnecke bin ich:
weich, schleimig, ohne Rückgrat, feucht und glitschig.
Beileibe keine, die ganz nackt ist.
Zu mir gehört ein eignes Haus,
mit Platz genug für mich und für sonst keinen –
zieh ich mich mal zurück und auch mal raus.

Von einem Punkt zur ganzen Größe sich entfaltend
ist es spiralig angemalt, mein Haus.
Von gelb bis schwarz in allen Schattierungen,
leg auf Ästhetik ich sehr großen Wert.

Ich habe Zeit.

Wo Zeit doch heut'gen Tags sehr kostbar ist.
Meine Spuren in der Welt zu hinterlassen ist mir Bedürfnis.
Und dazu braucht es nur ein wenig Schleim.
Ein Rückgrat brauch ich nicht, es schadet dem Charakter.
Durch eignes Heim ganz autonom
will ich auch weich, flexibel und sensibel sein.
Und dazu hilft mir sehr das Wasser,
das hautnah mir Geschmeidigkeit verleiht.

Manchmal – so sag ich's frei –
kommt Paarungslust so über mich.
Dann streck ich meine Fühler aus,
auf denen Augen sich befinden und schaue,
ob ein Schneckenhengst nicht grade in der Nähe weilt.

Und wenn dann Schleim mit Schleim sich lustvoll tut verbinden,
gelingt mir wohl ein kleiner Schneckensprung.
Doch in mein Haus zieht er nicht ein –
getrennte Wohnung ist auch sein Prinzip.

So ziehen wir gemeinsm eine Zeit lang unsere Spur.
Verleben Glück in herrlichem Salat;
vermeiden Wesen, die uns drohen zu vernichten
und wissen uns vor Hitze und praller Sonne wohl zu schützen.

Und kriechen weg und sind schon da und immer gleich zu Haus
und fühlen, tasten, hart und weich und schnick und schnack
und kriechen rein und kriechen raus,
bis dann das Leben irgendwann zu Ende ist.

Und hart geworden, eingetrocknet
nur noch ein Schneckenhaus am Waldrand übrig bleibt.
Ein Mensch steckt's in die Tasche, vergisst es dort
und wirft es irgendwann zerbröselt fort.

Und auch die Schleimspur schwindet hin.
In diesem Falle – so ist es üblich –
fragt Mensch sich nach Zweck und Lebenssinn. 

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