Jörg Andrees Elten

Als ich 1992 mit meiner Partnerin Martina Kaltenbach  das „Institut für Kreativität und Meditation“ gründete, konnte ich auf zwei Ressourcen zugreifen: als Auslandskorrespondent für die „Süddeutsche Zeitung“ und politischer Reporter des Stern hatte ich rund um den Globus prägende Erfahrungen mit großen Ereignissen und interessanten Menschen gemacht. Außerdem lagen acht Lehrjahre im Aschram des indischen Weisen Osho hinter mir, die ich in meinem Bestseller „Ganz entspannt im Hier und Jetzt“ verarbeitet habe. Meditation spielt seitdem eine zentrale Rolle in meinem Leben.

Ich bin Journalist und Buchautor geworden, weil ich den Anspruch hatte, mit meinen Artikeln und Büchern die Welt zu verbessern. Aus heutiger Sicht erscheint mir das naiv, ja sogar arrogant. Die Welt verbessert sich nicht durch eine bessere Publizistik oder Politik. Sie kann nur besser werden, wenn sich die Menschen positiv verändern. Wenn sie lebendiger, achtsamer, vor allem liebevoller werden. Als ich das begriffen hatte, ergab sich die zentrale Einsicht ganz von selbst: wie sieht das denn mit dir aus? Und es wurde klar: Wenn ich auf meiner irdischen Reise etwas Sinnvolles bewirken will, muss ich bei mir selbst anfangen. Mit anderen Worten: Ich muss mich verändern. Das gilt natürlich nicht nur für mich, sondern für alle – für jeden Einzelnen von uns.
Inneres Wachstum ist eine ganz persönliche Herausforderung. Sie kommt nicht durch Belehrung zustande und nicht durch kirchlichen Druck, nicht durch Drohung (Höllenfeuer) und nicht durch Versprechung (Paradies), und leider auch nicht durch die Lektüre spiritueller Literatur. Sie ergibt sich aus konsistenter, mutiger und beharrlicher Selbsterforschung in der Meditation. Mut gehört dazu, weil ich in meinem Selbsterforschungsprozess bereit sein muss, alle meine Masken  abzulegen und alle meine Illusionen loszulassen. Das kann durchaus schmerzhaft sein. Aber es lohnt sich!
Ich sehe in unserem Institut keine spirituelle oder pädagogische Einrichtung. Ich möchte den Menschen, die zu uns kommen, nur zeigen, wie Meditation mir persönlich geholfen hat. Jeder kann es ausprobieren.

Liebe Freunde,

das Herz von Andrees / Satyananda hat am 29. Januar 2017 aufgehört zu schlagen…

Die Abschiedsfeier findet am Samstag, 1. April, um 11 Uhr in der Kirche Damshagen statt. Es wird eine weltliche Feier sein und die Urne wird im Anschluss daran auf dem Friedhof neben der Kirche beigesetzt. Satyananda wünscht sich ausdrücklich " ... keine schwarzgekleideten Menschen mit ernster Miene".

Im Gutshaus Stellshagen wird das Wochendende 31.03.-02.04.2017 dem Gedenken an Andrees/Satyananda gewidmet.

Programm für das Gedenkwochenende
Todesanzeige im Hamburger Abendblatt vom 11.2.


Gedenkseiten - hier kann man z.B. eine Kerze anzünden oder was schreiben:

Gedenken in der Süddeutschen Zeitung

Gedenken in der Ostsee-Zeitung

 

Nachrufe:

Nachruf in Tichys Einblick

Osho News - auf Englisch, aber mit Fotos

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